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  16. Februar 2012  -  Frei-Laubersheimer Grundschüler qualifizieren sich für Landesentscheid „Jugend trainiert“
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text und Bild: Heidi Sturm

 

FREI-LAUBERSHEIM. Die kleinen „Wasserratten“ der Grundschule schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Beim Regionalentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Koblenz sicherten sich die Jungs erneut den Titel und die Qualifikation für den Landesentscheid, die Mädchen wurden Vizemeister, allerdings in der höheren Altersstufe, die bis zur sechsten Klasse reicht.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil die Kinder nicht in ihrer eigenen Altersklasse starteten, sondern mangels Konkurrenz in der nächst höheren Klasse gegen weiterbildende Schulen bis zur sechsten Klasse. So hatte etwa die Mädchenmannschaft in den Disziplinen von Brustschwimmen, Freistil, Rücken oder Koordinationsstaffel nur knapp die Nase hinter dem Team vom Gymnasium Simmern: Bei der 600-Meter-Staffel waren es gerade zwölf Sekunden, die die späteren Vizemeisterinnen von den bis zu vier Jahre älteren Gegnerinnen trennten. Die Frei-Laubersheimerinnen hatten diese 24 Bahnen in stolzen 9:04 Minuten geschafft, die Jungs benötigten gar nur 8:12 Minuten.

 

Die erfolgreichen Schwimmer der Grundschule
Frei-Laubersheim

Das sind tolle Ergebnisse“, freute sich Lizenztrainer Stefan Nerbas vom SFC Bad Kreuznach, dass sich die intensive Kooperation der Schule mit dem Schwimmverein erneut ausgezahlt hat. Einmal wöchentlich montags morgens trainieren die Dritt- und Viertklässler im Rahmen des Sportunterrichts zwei Stunden mit den B-Trainern des SFC. Die Titel sind dabei nur ein schöner Nebeneffekt: „Es geht in erster Linie um ein sicheres Schwimmen, die Ausdauer und die richtige koordinative und motorische Schulung im Wasser, die sich positiv auf das ganze Sportlerleben auswirken kann“, erläutert Vorsitzende und Trainerin Silke Werle.

Dabei geht es auch um die richtige Technik bei den verschiedenen Schwimmstilen: Dass etwa beim Brustschwimmen nicht wie „anno dazumal“ der Kopf als „Gift für die Halswirbelsäule“ verkrampft aus dem Wasser gestreckt wird oder dass das Rückenschwimmen als Gesundheitssport auch tatsächlich so ausgeführt wird, dass es die gewünschte Entspannung für die Wirbelsäule bringt. „Wir haben im Sommer mit 15 Nichtschwimmern begonnen, inzwischen können fast alle schon ohne Schwimmhilfe ins tiefe Becken“, nennt Sportlehrerin Christina Zottmann einen weiteren positiven Aspekt dieser ganzheitlichen sportlichen Ausbildung in der Schule.

Am Ende des vierten Schuljahrs sind erfahrungsgemäß alle Kinder sichere Schwimmer. Finanziert werden Busfahrt, Eintrittsgeld oder die Übungsleiterpauschale durch Förderpartner, den Förderverein und einen geringen Elternbeitrag: Diese müssen 1,50 Euro pro Doppelstunde bezahlen, sparen dabei dann aber natürlich das Geld für einen Schwimmkurs.

Der Bedarf nach Schwimmunterricht in kleinen Gruppen mit ausgebildeten Vereinstrainern statt der schulischen „Sechs Wochen-Kurse“ mit nur einer Lehrkraft ist laut Nerbas sehr groß: „Es gibt viele Nachfragen aus den umliegenden Verbandsgemeinden.“ Allerdings scheitere es oft an der Finanzierung, bedauert Nerbas, der jetzt als Schulsportbeauftragter ergänzend zum Vorzeigemodell Frei-Laubersheim ein Modellprojekt für den ganzen Kreis initiieren möchte. Einige Sponsoren wären zu einer Unterstützung bereit, jetzt will er Gespräche mit Politkern sowie Schwimm- und Sportfunktionären führen, damit dieser zielgerichtete Schwimmunterricht auf breiterer Basis organisiert werden kann. Dabei sollte schon im Grundschulalter angesetzt werden, weil dies das beste Lernalter sei. Das hätte dann auch noch ganz nebenbei positive „olympische“ Effekte: Wenn die Kinder in der Grundschule gut ausgebildet werden, ergeben sich im Gymnasium „starke Teams“, die dann beim Schulwettbewerb auch um die Qualifikation für Berlin mitschwimmen könnten.

   
  10. Februar 2012  -  Erfolgreiche Wasserratten
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text und Bild: Heidi Sturm

 

SCHWIMMFEST Grundschüler aus Frei-Laubersheim auf dem Siegertreppchen

BAD KREUZNACH. Insgesamt 130 Kinder starteten beim fünften Grundschul-Schwimmfest des Sport- und Fitnessclubs (SFC) Nahetal im Hallenbad. Neben Teams von den Grundschulen Frei-Laubersheim und Pfaffen-Schwabenheim sowie der Kleistschule waren auch Schüler aus Winzenheim, Planig oder der Martin-Luther-King-Schule dabei.

Die kleinen Wasserratten hatten jede Menge Spaß im Hallenbad.

Aufgepeppt wurde das Teilnehmerfeld durch kleine Vereinsschwimmer vom gastgebenden SFC, dem VfL Bad Kreuznach und dem SSV Bingen, die aber bei der Pokalvergabe außer Konkurrenz antraten. Bewusst hatten die Ausrichter mit den knappen 25-Meter-Strecken, Starts aus dem Wasser und erlaubten Schwimmhilfsmitteln Rücksicht auf die vielen Schwimmanfänger genommen, die sich hier schon beachtliche Mühe gaben.

Nach einem Punktesystem gab es Wertungen für die jeweils acht Besten aller Wettkämpfe, die dann zum Schulergebnis addiert wurden. Für den Schulsieger gab es erstmals einen großen Wanderpokal der Sparkasse. Den „Pott“ erkämpfte sich die Grundschule Frei-Laubersheim vor den Kleistschülern und den Vorjahresgewinnern aus Pfaffen-Schwabenheim. Beim Staffelwettbewerb verteidigte die Kleistschule den schmucken Wanderpokal.

Aber auch die anderen Kinder gingen nicht leer aus: Aus den zahlreichen Sachspenden etlicher Sponsoren hatten die Ausrichter einen reich bestückten „Gabentisch“ aufgebaut, auf dem sich jeder Teilnehmer etwas aussuchen durfte.

Für die Schulsieger aus Frei-Laubersheim war der Wettbewerb eine gelungene Generalprobe für den Auftritt bei „Jugend trainiert für Olympia“, der in dieser Woche in Koblenz ansteht: „Dort wollen wir unbedingt wieder das Ticket für die Landesmeisterschaft lösen“, sagte SFC-Trainer Stefan Nerbas, der mit weiteren Ausbildern die Jungen und Mädchen im Rahmen einer Kooperation Schule und Verein betreut. Die Grundschule Pfaffen-Schwabenheim, die im vergangenen Jahr ebenfalls beim Vorentscheid antrat, wird in diesem Jahr nicht mehr dabei sein, dafür gehen aber Schwimmer vom Gymnasium an der Stadtmauer an den Start. Im nächsten Jahr will auch die Kleistschule mit dabei sein. Für Nerbas, der gleichzeitig Verbands-Fachwart Schule und Verein ist, ist dies eine sehr begrüßenswerte Entwicklung, für die er sich noch viele Nachahmer wünscht.

Falls die Frei-Laubersheimer oder die Stama-Sportler die Qualifikation schaffen, könnte der Landesentscheid zum Heimspiel werden: Nerbas bemüht sich, diesen Wettbewerb wie schon im Vorjahr ins Hallenbad zu holen.

   
  23. November 2011  -  14 SFC-Schwimmer in Bestform
 

17 Medaillen für SFC in Idar-Oberstein

Beim internationalen Edelsteinschwimmfest in Idar-Oberstein gewannen die 14 teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmer des Kreuznacher Schwimmclubs SFC Nahetal 05 insgesamt neun Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen in Einzel- und Staffelrennen. Bei den Einzelwertungen waren Bianka Gertzen, Marie Lindemann und Alan Kudaschov mit jeweils zwei ersten Plätzen die erfolgreichsten SchwimmerInnen des SFCs.
Die 16jährige Bianca Gertzen aus Bad Sobernheim holte Gold in den Disziplinen 100m Rücken und 200m Schmetterling sowie Bronze in dem Rennen über 200m Brust. Ihr
in allen Disziplinen technisch ausgesprochen ausgereifter Schwimmstil, vor allem die kraftvollen und besonders dynamischen Startsprünge sowie lange Tauchphasen nach dem Startsprung und den Wenden, machen Bianca Gertzen so erfolgreich. Sie trainiert vorbildlich und zeigt sich stets motiviert, weshalb sie im Training häufig als Vorschwimmerin für die jüngeren Schwimmer eingesetzt wird. Als Glücksbringer bei Wettkämpfen trägt sie regelmäßig ihre Badekappe, die ihr während des Trainingslagers in Mallorca (Ostern 2010) von dem befreundeten mallorcinischen Verein überreicht worden war.

 

Technisch sehr ausgereift: Bianka Gertzen beim Rückenstartsprung

Ebenfalls mit drei Medaillen reiste die elfjährige Marie Lindemann nach Hause. Gold hatte sie in den Rennen über 200m Schmetterling sowie 400m Freistil erhalten. Eine Bronzemedaille sicherte sie sich in der Disziplin über 100m Freistil. Auch der 10jährige Alan Kudaschov freute sich über Doppelgold (200m Brust und 400m Kraul). Zudem wurde er mit der besten Punkteleistung seiner Jahrgangswertung ausgezeichnet.
Lisanne Werle (Jg. 01) errang drei Medaillen: einen ersten Platz in dem Rennen über 200m Brust, einen zweiten Platz in der Disziplin 100m Lagen sowie einen dritten Platz im dem Rennen über 400m Freistil. Jeweils Gold heimsten außerdem Michelle Gayo (Jg. 93, 100m Freistil) sowie Katharina Wiesner (Jg. 99, 100m Rücken) ein. Pascal Lindemann (Jg. 97) erhielt eine Silbermedaille für sein Rennen über 200m Schmetterling, so auch Julian Selonke (Jg. 02) in der Disziplin 100m Lagen. Bronzemedaillen wurden überreicht an Katharina Groß (Jg. 95, 100m Freistil) und an Jan-Philipp Pfluegl (Jg. 97, 200m Brust).
Weniger erfolgreich als zuletzt waren die Staffelwettkämpfe der SFC-TeilnehmerInnen. Während die 4x100m Lagen-Staffel weiblich das Treppchen knapp verfehlte und sich mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben musste, schaffte die Jungenmannschaft den Platz 3.

   
  2. November 2011  -  23 Medaillen in Oppenheim
 

 SFC-Schwimmer in guter Form


Beim 26. Nachwuchsschwimmfest des TV Oppenheim am 30.10.2011 konnten die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer des Kreuznacher Schwimmclubs SFC Nahetal 05 zahlreiche Medaillen gewinnen und somit die gute Nachwuchsförderung bestätigen. Insgesamt fünf Gold-, sieben Silber- und elf Bronzemedaillen erschwammen die SFCler in Einzel- und Staffelrennen. Besonders spannend waren die Staffelwettkämpfe, bei denen sich der SFC mit jeweils einer Mannschaft in der Altersklasse „1999 – 2003“ sowie „1998 und älter“ gegen starke Konkurrenten zu behaupten hatte. Musste sich die Mannschaft der acht- bis zwölfjährigen Schwimmer bei der 6x50m-Freistilstaffel noch mit dem 5. Platz begnügen, erreichte sie bei der 6x50m-Bruststaffel den bronzenen dritten Platz. Auch bei der 6x50m-Freistilstaffel der Jahrgänge „98 und älter“ belegten die Nahetaler in einem spannenden Rennen Platz 3.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer des SFC Nahetal 05 verdoppelten ihre Medaillenausbeute vom Vorjahr


Bei den Einzelwertungen holte die 18jährige Nina Bast aus Roxheim für den SFC drei Goldmedaillen in den Disziplinen 50m und 100m Freistil sowie 100m Lagen. Ebenfalls mit Gold wurde Lisanne Werle (Jg. 2001) für ihren Sieg auf der 50m Rücken-Strecke belohnt, in dem Rennen über 100m Lagen holte sie Silber. Der gleichaltrige Alan Kudaschov aus Bad Kreuznach, der erst bei den Südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften in Kaiserslautern in der Disziplin 100m Freistil einen sensationellen dritten Platz belegte, konnte seine Zeit nun nochmals verbessern. Nach nur 1:16,02 min schlug er an und sicherte sich damit Gold über 100m Freistil. Eine Bronzemedaille erhielt er für das Rennen über 50m Schmetterling.
Mit vier Silbermedaillen um den Hals fuhr Bianka Gertzen (Jg. 95) zurück nach Bad Sobernheim. Sie belegte jeweils Platz 2 in den Disziplinen 50m und 100m Freistil, 50m Rücken sowie 100m Lagen.
Zum ersten Mal für den SFC Nahetal bei einem Wettkampf dabei war Julian Selonke (Jg. 2002). Überraschend belegte er in 50m Freistil Platz 2 und in 50m Brust Platz 3. Eine weitere Silbermedaille für den Verein sicherte die elfjährige Marie Lindemann in der Disziplin 50m Schmetterling. Zweimal Bronze heimste Katharina Groß (Jg. 95) für die Rennen über 50m Rücken und 100m Freistil ein. Weitere Bronzemedaillen erhielten der 14jährige Pascal Lindemann (50m Schmetterling) und der gleichaltrige Jan-Philipp Pflügl (100m Lagen). Auch der 13jährige Henry Reusch belegte einen dritten Platz, und zwar in dem 50m Freistil-Rennen. Zwei weitere dritte Plätze erschwammen die Masters-Schwimmer Hans-Peter Schmid (Jg. 43) aus Roxheim in der Disziplin 50m Brust und der Kreuznacher Andreas Orban (Jg. 72) für seinen 50m Freistil-Sprint.
Das Trainerteam Silke Werle und Wilfried Lindemann freute sich über die Medaillen- und Staffelerfolge hinaus auch über die weiteren Einzelwertungen. Denn Tamara Schenk (Jg. 98), Laura Schmid (Jg. 98), Kimberly Thomas (Jg. 98), Lara Werle (Jg. 98), Philipp Klüskens (Jg. 99), Florian Schmid (Jg. 99) sowie die Zwillingsbrüder Cedric und Luca Thomas (Jg. 01) konnten bei ihren Rennen ihre Bestzeiten vielfach verbessern.
Neben Julian Selonke nahmen auch Sabina Dobler, Laura Krause und Moritz Lahr (alle Jg. 2002) zum ersten Mal an einem offiziellen Wettkampf teil. Ihr Ziel, ohne Disqualifikation zu schwimmen, erfüllten Sie ohne Makel.

   
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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