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 SFC-Nahetal 05 Abtl. Schwimmen  

 

Grundschul-Schwimmfest > 4. Schwimmfest 2011





Ausschreibung

Meldestatistik

Meldeergebnis

Protokoll (gesamt)

 

Ergebnis Grundschule Frei-Laubersheim

Ergebnis Grundschule Kleiststraße

Ergebnis Grundschule Pfaffen-Schwabenheim

Ergebnis Martin-Luther-King Grundschule

Ergebnis Schwimmschule Flip

Ergebnis SFC-Nahetal

Ergebnis SSV Bingen

 

Pressebericht:
vom 03.02.11 aus der Allgemeinen Zeitung KH

Auf Erfolgswelle schwimmen

GRUNDSCHUL-SCHWIMMFEST 120 Jungen und Mädchen machen mit

Viele kleine Wasserratten hatten ihren Spaß beim Grundschulschwimmfest. Foto: Heidi Sturm

BAD KREUZNACH (st.) Das Grundschul-Schwimmfest des SFC Nahetal schwimmt auf der Erfolgswelle: Nachdem mit 50 Kindern und nur drei Schulen begonnen wurde, sorgten jetzt bei der vierten Auflage bereits rund 120 Jungen und Mädchen für etwa 500 Starts in den Bahnen des Hallenbads. Mit dabei waren wieder die „Teilnehmer der ersten Stunde“, die Grundschule Frei-Laubersheim, zu der eine Kooperation Schule und Verein besteht, die Grundschule Pfaffen-Schwabenheim, die im schulischen Schwimmunterricht von SFC-Trainern mit betreut wird sowie die Martin-Luther-King-Schule.

Dazu hatte es jetzt noch Zuwachs von der Kleistschule, Einzelstartern der Schulen in Winzenheim, Planig und Hofgartenstraße sowie Sportlern des SSV Bingen, des gastgebenden SFC und der Schwimmschule Flip gegeben. „Es herrscht ein riesiger Bedarf“, freute sich SFC-Vorsitzende Silke Werle über das wachsende Interesse der Schulen, das sich nicht nur beim Grundschulschwimmfest zeigt: Nachdem man im vergangenen Jahr erstmals mit zwei Teams der Grundschule Frei-Laubersheim bei Jugend trainiert für Olympia teilgenommen hatte, reisen im Februar auch noch zwei Teams aus Pfaffen-Schwabenheim mit zum Wettbewerb nach Koblenz.

Rücksicht auf Anfänger

Beim Schwimmfest unter der Schirmherrschaft von VG-Bürgermeister Peter Frey hatten die Ausrichter mit 25-Meter-Strecken, Starts aus dem Wasser und teilweise Schwimmhilfsmitteln bewusst Rücksicht auf die vielen Schwimmanfänger genommen, die sich hier schon richtig ins Zeug legten.

Nach einem Punktesystem wurden die jeweils fünf besten Zeiten aller Wettkämpfe zu einer Gesamtwertung der einzelnen Schulen addiert. Den Sieg erkämpften sich die Kinder aus Pfaffen-Schwabenheim vor den Verbandsgemeindekameraden aus Frei-Laubersheim. Dritter wurde die Kleistschule, die sich beim abschließenden Staffel-Wettbewerb auch den großen Wanderpokal knapp vor der Grundschule Pfaffen-Schwabenheim sicherte.

Für SFC-Trainer Stefan Nerbas, gleichzeitig Fachwart Schule und Verein, ist der Boom beim Grundschulschwimmfest ein deutlicher Beweis, dass ein großer Bedarf an Schwimmunterricht an den Schulen herrscht. Er ist deshalb den Stadtwerken dankbar, dass sie den Schulen und Vereinen mit dem Hallenbad diese wichtige und möglicherweise lebensrettende Sport- und Ausbildungsmöglichkeit erhalten. „Die Vereine sind eine wichtige Quelle der Kultur und der Gesellschaft“, unterstreicht Nerbas, dass dies wichtiger sei als Profitdenken: Wenn man den Vereinen die Sportstätten nehme, müsse die Gesellschaft an anderer Stelle für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen zahlen, die jetzt von den Clubs qualifiziert betreut werden.

Gegen Erlebnisbad

Damit spricht er sich klar gegen ein Erlebnisbad wie etwa die „rheinwelle“ in Gau-Algesheim aus, die zwar schwarze Zahlen schreibe, aber die Bedürfnisse von Vereinen und Schule außen vor lasse (AZ berichtete). Was ihn in diesem AZ-Bericht noch nachdenklich stimmt, ist die Aussage von „rheinwelle“-Geschäftsführer Dirk Osterhoff, dass dort „keiner schief angesehen werde, wenn er das vierte Weizen trinke“. Als verantwortlicher Meister der Bäderbetriebe, ausgebildeter Saunameister, Betriebsleiter mehrerer Bäder und als Vorsitzender vom Landesverband des Bundes deutscher Schwimmmeister kann Nerbas über diese Aussage nur den Kopf schütteln: „Schwimmbad und Sauna passen nicht mit Alkohol zusammen“, erinnert er an die Obhutspflicht und das Verantwortungsbewusstsein der Badbetreiber.

Dass man aus Profitdenken diese Pflichten vernachlässige, hält Nerbas für mehr als bedenklich - umso mehr, als Osterhoff auch noch ein wünschenswertes Verantwortungsbewusstsein offensichtlich derart interpretiere, dass den Gästen „ein Wellness-Stempel auf die Stirn gedrückt werde“.

 

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