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 SFC-Nahetal 05 Abtl. Schwimmen  

 

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  23. November 2011  -  14 SFC-Schwimmer in Bestform
 

17 Medaillen für SFC in Idar-Oberstein

Beim internationalen Edelsteinschwimmfest in Idar-Oberstein gewannen die 14 teilnehmenden Schwimmerinnen und Schwimmer des Kreuznacher Schwimmclubs SFC Nahetal 05 insgesamt neun Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen in Einzel- und Staffelrennen. Bei den Einzelwertungen waren Bianka Gertzen, Marie Lindemann und Alan Kudaschov mit jeweils zwei ersten Plätzen die erfolgreichsten SchwimmerInnen des SFCs.
Die 16jährige Bianca Gertzen aus Bad Sobernheim holte Gold in den Disziplinen 100m Rücken und 200m Schmetterling sowie Bronze in dem Rennen über 200m Brust. Ihr
in allen Disziplinen technisch ausgesprochen ausgereifter Schwimmstil, vor allem die kraftvollen und besonders dynamischen Startsprünge sowie lange Tauchphasen nach dem Startsprung und den Wenden, machen Bianca Gertzen so erfolgreich. Sie trainiert vorbildlich und zeigt sich stets motiviert, weshalb sie im Training häufig als Vorschwimmerin für die jüngeren Schwimmer eingesetzt wird. Als Glücksbringer bei Wettkämpfen trägt sie regelmäßig ihre Badekappe, die ihr während des Trainingslagers in Mallorca (Ostern 2010) von dem befreundeten mallorcinischen Verein überreicht worden war.

 

Technisch sehr ausgereift: Bianka Gertzen beim Rückenstartsprung

Ebenfalls mit drei Medaillen reiste die elfjährige Marie Lindemann nach Hause. Gold hatte sie in den Rennen über 200m Schmetterling sowie 400m Freistil erhalten. Eine Bronzemedaille sicherte sie sich in der Disziplin über 100m Freistil. Auch der 10jährige Alan Kudaschov freute sich über Doppelgold (200m Brust und 400m Kraul). Zudem wurde er mit der besten Punkteleistung seiner Jahrgangswertung ausgezeichnet.
Lisanne Werle (Jg. 01) errang drei Medaillen: einen ersten Platz in dem Rennen über 200m Brust, einen zweiten Platz in der Disziplin 100m Lagen sowie einen dritten Platz im dem Rennen über 400m Freistil. Jeweils Gold heimsten außerdem Michelle Gayo (Jg. 93, 100m Freistil) sowie Katharina Wiesner (Jg. 99, 100m Rücken) ein. Pascal Lindemann (Jg. 97) erhielt eine Silbermedaille für sein Rennen über 200m Schmetterling, so auch Julian Selonke (Jg. 02) in der Disziplin 100m Lagen. Bronzemedaillen wurden überreicht an Katharina Groß (Jg. 95, 100m Freistil) und an Jan-Philipp Pfluegl (Jg. 97, 200m Brust).
Weniger erfolgreich als zuletzt waren die Staffelwettkämpfe der SFC-TeilnehmerInnen. Während die 4x100m Lagen-Staffel weiblich das Treppchen knapp verfehlte und sich mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben musste, schaffte die Jungenmannschaft den Platz 3.

   
  2. November 2011  -  23 Medaillen in Oppenheim
 

 SFC-Schwimmer in guter Form


Beim 26. Nachwuchsschwimmfest des TV Oppenheim am 30.10.2011 konnten die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer des Kreuznacher Schwimmclubs SFC Nahetal 05 zahlreiche Medaillen gewinnen und somit die gute Nachwuchsförderung bestätigen. Insgesamt fünf Gold-, sieben Silber- und elf Bronzemedaillen erschwammen die SFCler in Einzel- und Staffelrennen. Besonders spannend waren die Staffelwettkämpfe, bei denen sich der SFC mit jeweils einer Mannschaft in der Altersklasse „1999 – 2003“ sowie „1998 und älter“ gegen starke Konkurrenten zu behaupten hatte. Musste sich die Mannschaft der acht- bis zwölfjährigen Schwimmer bei der 6x50m-Freistilstaffel noch mit dem 5. Platz begnügen, erreichte sie bei der 6x50m-Bruststaffel den bronzenen dritten Platz. Auch bei der 6x50m-Freistilstaffel der Jahrgänge „98 und älter“ belegten die Nahetaler in einem spannenden Rennen Platz 3.

Die Schwimmerinnen und Schwimmer des SFC Nahetal 05 verdoppelten ihre Medaillenausbeute vom Vorjahr


Bei den Einzelwertungen holte die 18jährige Nina Bast aus Roxheim für den SFC drei Goldmedaillen in den Disziplinen 50m und 100m Freistil sowie 100m Lagen. Ebenfalls mit Gold wurde Lisanne Werle (Jg. 2001) für ihren Sieg auf der 50m Rücken-Strecke belohnt, in dem Rennen über 100m Lagen holte sie Silber. Der gleichaltrige Alan Kudaschov aus Bad Kreuznach, der erst bei den Südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften in Kaiserslautern in der Disziplin 100m Freistil einen sensationellen dritten Platz belegte, konnte seine Zeit nun nochmals verbessern. Nach nur 1:16,02 min schlug er an und sicherte sich damit Gold über 100m Freistil. Eine Bronzemedaille erhielt er für das Rennen über 50m Schmetterling.
Mit vier Silbermedaillen um den Hals fuhr Bianka Gertzen (Jg. 95) zurück nach Bad Sobernheim. Sie belegte jeweils Platz 2 in den Disziplinen 50m und 100m Freistil, 50m Rücken sowie 100m Lagen.
Zum ersten Mal für den SFC Nahetal bei einem Wettkampf dabei war Julian Selonke (Jg. 2002). Überraschend belegte er in 50m Freistil Platz 2 und in 50m Brust Platz 3. Eine weitere Silbermedaille für den Verein sicherte die elfjährige Marie Lindemann in der Disziplin 50m Schmetterling. Zweimal Bronze heimste Katharina Groß (Jg. 95) für die Rennen über 50m Rücken und 100m Freistil ein. Weitere Bronzemedaillen erhielten der 14jährige Pascal Lindemann (50m Schmetterling) und der gleichaltrige Jan-Philipp Pflügl (100m Lagen). Auch der 13jährige Henry Reusch belegte einen dritten Platz, und zwar in dem 50m Freistil-Rennen. Zwei weitere dritte Plätze erschwammen die Masters-Schwimmer Hans-Peter Schmid (Jg. 43) aus Roxheim in der Disziplin 50m Brust und der Kreuznacher Andreas Orban (Jg. 72) für seinen 50m Freistil-Sprint.
Das Trainerteam Silke Werle und Wilfried Lindemann freute sich über die Medaillen- und Staffelerfolge hinaus auch über die weiteren Einzelwertungen. Denn Tamara Schenk (Jg. 98), Laura Schmid (Jg. 98), Kimberly Thomas (Jg. 98), Lara Werle (Jg. 98), Philipp Klüskens (Jg. 99), Florian Schmid (Jg. 99) sowie die Zwillingsbrüder Cedric und Luca Thomas (Jg. 01) konnten bei ihren Rennen ihre Bestzeiten vielfach verbessern.
Neben Julian Selonke nahmen auch Sabina Dobler, Laura Krause und Moritz Lahr (alle Jg. 2002) zum ersten Mal an einem offiziellen Wettkampf teil. Ihr Ziel, ohne Disqualifikation zu schwimmen, erfüllten Sie ohne Makel.

   
  25. Oktober 2011  -  Südwestdeutsche Kurzbahn-Meisterschaften in Kaiserslautern
 

 Medaillen für Alan Kudaschov

 

Stolz präsentiert der zehnjährige SFC-ler Alan Kudaschov seine beiden Medaillen

Bei den Südwestdeutschen Kurzbahnmeisterschaften am 22. und 23.10. in Kaiserslautern bestätigte der 10jährige Bad Kreuznacher Alan Kudaschov vom SFC Nahetal 05 seine gute Trainingsarbeit in diesem Jahr. Über die 100 Meter Freistilstrecke verbesserte sich der zehnjährige um 8 Sekunden gegenüber seiner bisherigen Bestzeit belegte Platz 3 in 1:16,85 Minuten, beim Finaleinlauf entschieden letztlich 45 hundertstel über die Platzierungen. Eine weitere Steigerung bewies er über die 400 Meter Freistil – Distanz. Hier belegte er in der Zeit von 5:58,80 Minuten den 2. Platz und verbesserte sich um über 25 Sekunden gegenüber seiner im Sommer aufgestellten persönlichen Bestzeit.

Auch in Kaiserslautern dabei waren die ehemaligen SFC- Schwimmer Tobias Schmid (Roxheim), Niklas Wiesner (Bechenheim) und Christoph Klüskens (Neu-Bamberg), die seit einiger Zeit für die SG EWR Rheinhessen Mainz sehr erfolgreich schwimmen. Deren sportliche Weiterentwicklung ist für alle daran Beteiligten sehr erfreulich verlaufen und spiegelt sich in zahlreichen Titeln und Medaillen wieder. So ist beispielsweise die sportliche Entwicklung des 18-jährigen Christoph Klüskens hervorzuheben, der sich nicht nur für die Teilnahme an der deutschen Kurzbahnmeisterschaft in Wuppertal vom 18. bis 21.11.2011 über mehrere Distanzen qualifiziert hat, sondern auch gute Chancen über den Gewinn von Medaillen hat.
Trainer Stefan Nerbas nutzte die Gelegenheit, dem 10 jährigen Kudaschov die Ehemaligen SFC-ler vorzustellen um ihm auch seine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

   
  5. Juli 2011  -  Immer weniger Kinder können schwimmen
 
Quelle des Zeitungsberichts: Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach


Kreis Bad Kreuznach - Immer weniger Kinder können schwimmen. Und das hat schlimme Folgen: 37 Kinder sind im vergangenen Jahr in Deutschland ertrunken. Ein Todesfall im Kreis Bad Kreuznach ist Hajo Hartkopf zwar nicht bekannt, doch der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Bad Kreuznach weiß von mehreren „Ertrinkungsunfällen“, bei denen Personen reanimiert werden mussten. Hartkopf von der DLRG plädiert dafür, „dass alle Kinder schon in der Grundschule schwimmen lernen“. Dadurch wird auch die Sicherheit in den Freibädern erhöht. Denn diese sind im Sommer oft beliebte Treffpunkte für Kinder.

Heike Rehbein bestätigt die Tendenz, dass immer weniger Kinder schwimmen können. Die frühere Sportschwimmerin betreibt in Bad Kreuznach eine private Schwimmschule und hat schon an Grundschulen, unter anderem der Kleistschule und der Grundschule in Winzenheim, Schwimmunterricht gegeben. Dabei hat sie bemerkt, dass fast die Hälfte der Kinder in den dritten und vierten Klassen, schlecht, kaum oder gar nicht schwimmen kann. Zwischen 50 und 60 Prozent der Kinder können am Ende ihrer Grundschulzeit noch nicht schwimmen, schätzt auch Stefan Nerbas, Schwimmlehrer bei der Schwimmschule Flip aus Bad Kreuznach. Als Grund nennt er, dass den Schulen zu wenig Zeit zur Verfügung steht, um den Kindern das Schwimmen beizubringen und wenige Lehrer mit großen Gruppen mit bis zu 30 Schülern im Schwimmbad nicht jedem Einzelnen gerecht werden könnten. Seine Schwimmschule betreut die Schwimmkurse der Grundschulen Frei-Laubersheim und Meisenheim, zudem bietet sie private Kurse im gesamten Kreis an.
Zum Schwimmen lernen muss man nicht warten bis die Kinder neun oder zehn Jahre alt sind, Grundschulen entsprechende Kurse anbieten oder in den weiterführenden Schulen in den sechsten Klassen Schwimmunterricht Pflicht ist. „Dann sollten die Kinder eigentlich schon schwimmen können“, sagt Heike Rehbein. Mit dem Schwimmen oder zumindest der Gewöhnung aus Wasser kann man nicht früh genug beginnen, findet sie. Neben privaten Schwimmschulen bieten auch Vereine und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Schwimmkurse an – für Säuglinge, Kleinkinder ab fünf Jahren und Kinder. Mutter-Kind-Schwimmlehrgänge sind ebenfalls geplant, erklärte Hajo Hartkopf. Er weiß: „Der Bedarf an Schwimmkursen für Kinder ist hoch.“
Heike Rehbein führt die Tatsache, warum Kinder heute nicht oder erst spät schwimmen lernen auch auf eine gesellschaftliche Entwicklung zurück: „Viele Eltern haben keine Zeit mehr, mit ihren Kindern ins Freibad oder Hallenbad zu gehen.“ So wurde früher „spielerisch“ schwimmen gelernt – angefangen vom Planschen und Spielen, um „ein gutes Gefühl im Wasser zu bekommen“. Schwimmen zu können, heißt erst einmal, im Fall eines Falles nicht unterzugehen. Es hat aber noch eine Reihe weiterer positiver Effekte betont sie. Alle Muskeln werden trainiert, es gibt ein „tolles, schwebendes Körpergefühl“.
Wichtig ist, dass es in den Kommunen auch die Einrichtungen gibt, in denen Kinder schwimmen lernen können. „Ohne das Hallenbad in Bad Kreuznach wäre dies nicht möglich“, sagt Heike Rehbein. Und auch Hartkopf findet die Entwicklung bedenklich, wenn Kommunen aus Kostengründen ihre Bäder schließen müssen oder sie in Spaßbäder umgewandelt werden. „Auf der Wasserrutsche lerne ich das Schwimmen nicht.“
„Dass immer mehr Hallenbäder heutzutage schließen müssen, macht das Problem nicht besser“, meint auch Nerbas. Auf dem Land sei es sogar noch schlimmer als in der Stadt, da dort noch weniger Bäder für den Schwimmunterricht zur Verfügung stünden. Von regelmäßigen Kursen in Freibädern hält der Schwimmlehrer wenig, denn diese Bäder seien zu sehr abhängig von der Witterung. „Wenn es draußen zu kalt ist, frieren die Kinder. Ist es warm, sind die Becken voll.“
„Es ist wichtig, dass Kinder schwimmen lernen, und zwar richtig,“ betont Hartkopf. Nur so könne die Zahl der Ertrinkungsunfälle vermindert werden und seien sie später in der Lage, anderen Menschen zu helfen oder sie zu retten.
   
  21. Juni 2011  -  Mehrkampferfolg für SFC-Schwimmer
 

7 Medaillen für den SFC Nahetal 05 bei der Rheinland-Meisterschaft

Auch in diesem Jahr hatten sich wieder Schwimmerinnen und Schwimmer des Bad Kreuznacher SFC Nahetal 05 für die Teilnahme an der Rheinland-Meisterschaft qualifiziert. In der „Deichwelle“ in Neuwied gaben die fünf Mädchen, vier Jungen und zwei Männer bei nass-kaltem Wetter ihr Bestes. In dem modernen Sportbad wurden die Zeiten auf den sechs 50m-Bahnen mit elektronischer Zeitmessung erfasst.

 

Neuer Vizemeister im Mehrkampf: der zehnjährige Alan Kudaschov aus Bad Kreuznach

Besonders erfolgreich war der erst zehnjährige Alan Kudaschov aus Bad Kreuznach im Jugendmehrkampf. Er absolvierte die Disziplinen 50m Kraul Beine, 200m Lagen, 100m Freistil, 100m Rücken und 400m Kraul. Er lag zwar nach vier zurückgelegten Strecken noch auf Platz 3, aber dann holte er in dem Rennen 400m Kraul auf und legte dieses in der sensationellen Zeit von 06:23,98 zurück. Damit sicherte er sich zur Freude von Trainer Stefan Nerbas die Silbermedaille im Jugendmehrkampf. Immerhin hatte sich Alan Kudaschov durch intensives Schwimmtraining, viermal pro Woche, sowie wöchentliche Gymnastik gut auf den Wettkampf vorbereitet.

Erst einem Schwimmer war es in der sechsjährigen Vereinsgeschichte des SFC Nahetal 05 zuvor gelungen, sich bei dem Jugendmehrkampf einen Platz auf dem Podest zu sichern. Der mittlerweile 14-jährige Niklas Wiesner, der vor einem Jahr auf Anraten von Trainer Stefan Nerbas zu der SG EWR Rheinhessen Mainz wechselte, der seinem Heimatverein aber nach wie vor eng und freundschaftlich verbunden ist, zählt in der deutschen Jahrgangswertung Brust zu den 20 schnellsten Schwimmern. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin schwamm er die 100m Brust in 1:13,99 und 200m Brust in 2:38,29, womit er nur um Haaresbreite die Teilnahme am A-Finale verpasste.
Er belegte in den Vorläufen Platz 11 und Platz 12, aber nur die zehn schnellsten Schwimmer dürfen am Finallauf teilnehmen.
Bei der Rheinland-Meisterschaft in Neuwied waren außerdem Lisanne Werle (Jg. 2001) und Marie Lindemann (Jg. 2000) im Mehrkampf angetreten. Im Kampf gegen starke Konkurrentinnen aus Neuwied und Koblenz musste sich Lisanne Werle mit Platz 11 und Marie Lindemann mit Platz 13 zufrieden geben.

Die Teilnehmer der Jahrgangsstufe 1999 und älter legten Einzelwettkämpfe ab. Aufgrund von schulischen Terminüberschneidungen war der SFC Nahetal jedoch nur mit einer kleinen Mannschaft angetreten.
Als erfolgreichster Einzelschwimmer konnte sich Pascal Lindemann (Jg. 97) über zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille freuen. Er erreichte Platz 2 in den Disziplinen 400m Freistil (
06:33,65) und 100m Rücken (01:32,50) sowie Platz 3 für die Strecke 200m Schmetterling (03:50,03).

Lena Blaschke (Jg. 98) zeigte sich sehr stark und konzentriert. Sie verbesserte ihre bisherigen Zeiten deutlich und konnte so auch in den Rennen gegen überaus starke Konkurrentinnen gut mithalten. Ihr anspruchsvolles Programm absolvierte sie mit 200m Freistil (02:51,44), 400m Freistil (06:14,06), 50m Rücken (00:40,43), 100m Rücken (01:28,78), 200m Rücken (03:09,77), 100m Schmetterling (01:32,34) und 200m Lagen (03:11,17).
Auch Lara Werle (Jg.98), Henry Reusch (Jg. 98) und Florian Schmid (Jg. 99) konnten ihre Leistungen vom Vorjahr verbessern.
Erstmals nahm Katharina Wiesner (Jg. 99) an der Rheinland-Meisterschaft teil. Sie meisterte die Strecken über 100m Freistil (01:35,83), 200m Freistil (03:30,89), 100m Brust (02:02,74), 100m Rücken (01:45,70) und 200m Lagen (03:41,15).
Mit Vereinsgeschäftsführer und Trainer Stefan Nerbas (Jg. 65) sowie Wilfried Lindemann (Jg. 68) beteiligten sich außerdem zwei Master-Schwimmer an den Wettkämpfen in Neuwied. Stefan Nerbas gewann zweimal Silber, in den Disziplinen 50m Freistil und 50m Brust. Wilfried Lindemann freute sich über den 3.Platz im Rennen über 50m Brust.

Mittlerweile laufen bereits die Vorbereitungen für das Trainingslager, das in der fünften Ferienwoche im Meisenheimer Freibad stattfinden wird. Neben Technik- und Ausdauertraining sowie Gymnastik stehen Spiele und Spaß im Vordergrund des Ferienlagers.
Im nächsten Jahr wird die Rheinland-Meisterschaft, wie bereits im Jahr 2010, im Kreuznacher Salinental vom SFC ausgerichtet.

   
  24. Mai 2011  -  19 Medaillen und 3 Pokale in Gau-Algesheim
 

Kreuznacher Schwimmverein auf Erfolgskurs

Mit vier ersten, acht zweiten und sieben dritten Platzierungen sowie drei Staffel-Pokale als Drittplazierte zeigten 25 Schwimmer des SFC-Nahetals beim 37. Rhein-Nahe-Eck Schwimmfest des SV Bingerbrück ihr Können. Zwölf Vereine aus Rheinland-Pfalz kämpften in der Rheinwelle in Gau-Algesheim um Medaillen und Urkunden. Ganz vorne dabei Pascal Orth, der in 100 Meter Freistil sowie 100 Meter Schmetterling Gold und in 100 Meter Rücken Silber gewann. Die 18-jährige Nina Bast setzte mit zwei ersten Plätzen in den Disziplinen 100 Meter Rücken und 400 Freistil sowie einem dritten Platz in demm Rennen über 200 Meter Lagen die Erfolgsspur fort. Auch die gleichaltrige Michelle Gayo war erfolgreich. Sie konnte sich über einen zweiten Platz in der Disziplin 100 Meter Brust, außerdem über zwei dritte Plätze in der Disziplin 100 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil freuen. Silber holte die Roxheimerin Victoria Gräff auf der 400 Meter Freistil-Distanz, und Bronze gewann Joshua Riede in dem Rennen über 100 Meter Rücken.

 

Zeigten für den SFC-Nahetal gute Leistungen: stehend Joshua Riede, Pascal Orth, Nina Bast, Lena Blaschke, Michelle Gayo, Bianka Gertzen, Katharina Wiesner, Pascal Lindemann, Kimberly Thomas, Philipp Klüskens, Katharina Gross, Florian, Schmid, Henri Reusch, Marie Lindemann, Alan Kudaschov, kniend Lara Werle, Laura Schmidt, Tamara Schenk, Ryan Goring, Cedric Thomas, Lisanne Werle, Luca Thomas , Hinten im Bild: Die Trainerin Silke Werle und Trainer Wilfried Lindemann

Jana Pohl, Katharina Gross, Bianka Gertzen, Tamara Schenk, Kimberly Thomas, Lara Werle, Katarina Wiesner, Lena Blaschke, Laura Schmidt, Pascal Lindemann, Henri Reusch und Philipp Klüskens mussten sich zwar mit Platzierungen hinter dem Siegertreppchen zufrieden geben, konnten sich aber deutlich gegenüber den vorherigen Leistungen steigern.

Großen Respekt zollten die Trainer Hans Peter Schmid (Jg. 1943), der als ältester Teilnehmer an den Start ging. Der frühere Michelin - Sanitäter trainiert seit etwa einem Jahr im Verein bei der Master-Gruppe und konnte seine vor sechs Wochen aufgestellte persönliche Bestzeit in 100 Meter Brust um 7 Sekunden steigern. Er erreichte das Ziel in einer Zeit von 2 Minuten und 11 Sekunden.

Für die Staffelrennen konnten vier Mannschaften für den SFC aufgestellt werden. Obwohl ein Staffelsieg gegen die starke Konkurrenz der größeren Vereine unmöglich war, führte die ausgegebene Parole „wir geben alles und zeigen, was wir können“ die Schwimmer an die Leistungsgrenzen. Vorab wurde nach Analyse bisheriger Einzelzeiten eine taktische Startfolge festgelegt. Ein besonders spannendes 4 x 100 Meter Freistil - Rennen lieferte die 1. Mädchenmannschaft mit Lena Blaschke, Laura Schmidt, Kimberly Thomas und Nina Bast. Nach dem ersten Wechsel zog die an dritter Stelle liegende Damenmannschaft der Bingerbrücker Gastgeber den Kreuznacherinnen davon. Vor der letzten Übergabe schien mit 10 Meter Abstand das Rennen gelaufen. Kimberly Thomas schlug erschöpft an, dann sprang Nina Bast ins Wasser. Nach den ersten 25 Metern von Nina konnten die Vereinskameraden und Trainer bereits erkennen, dass die minimale Chance auf Platz drei greifbar ist. Unter lauten Anfeuerrufen zog Nina Bast immer näher an ihre Konkurrentin auf der Nachbarbahn heran und schlug um eine Handlänge 1/10 Sekunde früher an. Stolz erhielten die jungen Damen einen Pokal für den dritten Platz. Die ersten beiden Plätze belegten zwei Mannschaften von Ingelheim. Ebenfalls erhielten die Jungenstaffel (Jahrgang 2000 und jünger) zwei Pokale für die Strecken 4 x 50 Meter Lagen und 4 x 50 Meter Freistil. Hier gaben in beiden Fällen die zehnjährigen Alan Kudaschov, die Zwillinge Luca und Cedric Thomas sowie Ryan Goring ihr Mannschaftsdebut.

Besonders erfreulich waren die guten Einzelleistungen der Jüngsten, die den Trainern damit eine gute Basisarbeit bestätigten. In dem Jahrgang 2001 konnte Lisanne Werle in 50 Meter Rücken, 50 Meter Brust und 50 Meter Schmetterling Platz 2 erzielen. Auch Marie Lindemann vergrößerte ihre Medaillensammlung mit Silber für 50 Meter Freistil und Bronze für 100 Meter Lagen. Der zehnjährige Alan Kudaschov wurde für das Rennen über 50 Meter Rücken mit einer Silbermedaille belohnt. Zudem erhielt er und zwei Bronzemedaillen in den Disziplinen 100 Meter Lagen und 50 Meter Schmetterling.

Zum nächsten Wettkampf am 18./19. Juni fahren die Schwimmer des SFC nach Neuwied zu den Rheinland-Meisterschaften.

   
  3. Mai 2011  -  Marie und Niels sprinten zum Handtuch
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text und Bild: Beate Vogt-Gladigau

 

ERÖFFNUNG Saisonstart im Freibad Salinental / Junge Gäste entern Schwimmbecken wie immer als Erste

 

Stolz sind Niels Bauer (8) und Marie Lindemann (11) auf die Handtücher von Bürgermeisterin Martina Hassel und Ausschussmitglied Peter Grüßner, denn sie hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um die ersten Wasserratten bei der Eröffnung des Freibades im Salinental am Samstag zu sein.

BAD KREUZNACH. Natürlich lagen die Kids vor dem Rollgitter, das ihnen zunächst noch den Eintritt ins Freibad im Salinental verwehrte, alle auf dem Bauch, um dann fix wie Speedy Gonzales bei der ersten zaghaften Öffnung durch den erstmöglichen schmalen Spalt zu robben. Denn schließlich erhielten die beiden ersten wagemutigen Wasserratten von Bürgermeisterin Martina Hassel und von Stadtratsmitglied Peter Grüßner zwei wunderschöne kuschelweiche Bade-Handtücher.

Für den Erfolg „Ballast“ abgeworfen

Die elfjährige Marie Lindemann machte das Rennen als erste, aber nur, weil sie ihren Bademantel und den Rucksack als „belastendes Beiwerk“ vor dem Eingang von sich schmiss. Martina Hassel sicherte vorsorglich die wichtigen Utensilien der „Start-Ziel-Siegerin“. Wie ein geölter Blitz enterte auch Niels Bauer (8) den Eingang bei der Eröffnung des Freibades, um sich in das 23 Grad warme Schwimmerbecken (Außentemperatur 19 Grad!) zu stürzen.

„Das Handtuch musst du in Ehren halten“, so sein Vater Thomas. Aber das ist für Niels, der sich zum ersten Mal am Wettlauf beteiligte, da er nun die „Reife“ für das große Becken erworben hatte, Ehrensache. Für Marie war es schon der zweite „Handtuch-Erfolg“. Die junge Dame ist im SFC Nahetal aktives Mitglied und hat bereits 32 Medaillen für ihre Schwimmkünste in der Vitrine. Im Sommer geht sie aber nicht nur zum Training ins Salinenbad, das mit seiner 50-Meter-Bahn ideal dafür geeignet ist, sondern mit ihren Freundinnen auch zum „Planschen“, wie sie betont. „Ganz oft“ will auch Neu-Badetuch-Besitzer Niels Gast im Bad sein.

Bei der Eröffnung waren auch die „Freibadfreunde Salinental“ präsent und machten jetzt schon neugierig auf den Malworkshop mit Kindern zur Verschönerung der Mauer zum Hochwasserschutz am 29. Mai und auf die Kinderolympiade im Bad am 19. Juni.

 
  8. April 2011  -  Kein Sieg, aber gute „Stilnoten“
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text und Bild: Heidi Sturm

 

JUGEND TRAINIERT Landesmeisterschaften voller Erfolg

Die Grundschule Frei-Laubersheim holte in der nächst höheren Altersklasse der Fünft- und Sechstklässler Bronze.

BAD KREUZNACH. Ein voller Erfolg war die Landesmeisterschaft Schwimmen im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, die der SFC Nahetal im Hallenbad ausgerichtet hatte. Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz hatten in 29 Teams um wertvolle Sekunden gekämpft. „Den Teilnehmern hat es sehr gut gefallen“, freute sich Schulsportbeauftragter Stefan Nerbas, der gleichzeitig Trainer im ausrichtenden Schwimmverein ist. Gut angekommen war die Zusammenlegung der männlichen und weiblichen Titelkämpfe: Für die Organisatoren war es zwar ein größerer Aufwand, die Schulen konnten aber so Fahrgemeinschaften bilden und mussten nicht für Mädchen und Jungen zweimal Busse chartern. „Die Mainzer haben etwa unterwegs die Ingelheimer mitgenommen“, freute sich der Fachwart über die gute Zusammenarbeit der Gäste untereinander. Für den reibungslosen Ablauf der Mammutveranstaltung, die vom Vizepräsidenten Thomas Wupperfeld vom Deutschen Schwimmverband eröffnet wurde, hatte das „Event-Team“ des Vereins gesorgt und für die kleinen Wasserratten auch Kreppel und Waffeln bereit gehalten.

Ein klein wenig enttäuscht waren die kleinen Lokalmatadoren von der Grundschule Frei-Laubersheim, die als einzige Schule aus dem Kreis Bad Kreuznach am Start waren: Die mit selbst gestalteten T-Shirts und einem knallbunten Handabdruck-Banner angereisten Jungs hatten natürlich gehofft, dass sie in der höheren Altersklasse vielleicht für eine Überraschung sorgen und die Qualifikation für das Finale in der Bundeshauptstadt packen könnten. Die zwei Jahre älteren Konkurrenten von den Gymnasien Bitburg und Neustadt waren aber doch stärker, so dass die Frei-Laubersheimer trotz einer mächtigen Leistungssteigerung seit dem Landesfinale in ihrer eigentlichen Altersklasse nicht mithalten konnten. „Sie haben sich aber prächtig geschlagen“, versicherte Nerbas, dass die Gegner nur deshalb gewonnen hatten, weil sie körperlich stärker waren und nicht etwa deshalb, weil sie besser schwimmen konnten. „Wäre es nach der Technik gegangen, wären unsere Schützlinge vorne geschwommen“, sagte SFC-Vorsitzende Silke Werle, die die Jungs in einer Kooperation Schule und Verein zusammen mit Nerbas und Erfolgsschwimmerin Carolin Sifft trainiert.

Dass sie gute „Stilnoten“ verdienen, zeigten die Frei-Laubersheimer vor allem bei der Koordinationsstaffel, bei der es in erster Linie um koordinative Übungen geht und die nur durch intensives Training erzielt werden. Hier waren sie sogar besser als manche Großen, die ihre liebe Mühe damit hatten, mit den Armen Brustschwimmen zu absolvieren und die Beine wie beim Kraulen zu bewegen. Als kleines Trostpflaster für das verpasste Berlin-Ticket hatte Silke Werle den wackeren Schwimmern süße Berliner spendiert.

Was das Trainer-Trio bedauert: Dass sich vor Ort keine anderen Schulen am Schwimmwettbewerb beteiligen. Dabei hätte etwa das Lina-Hilger-Gymnasium mit Topschwimmerinnen aus dem SFC und dem VfL Bad Kreuznach eine tolle Mannschaft stellen können. „Die hätten gute Chancen für Berlin gehabt“, sagte Nerbas und wünscht sich, dass auch Realschulen oder Gymnasien eine Zusammenarbeit anstreben: Sonst habe man trotz Talenten keine realistische Chance, einmal ein begehrtes Berlin-Ticket zu erkämpfen: Für das Grundschulalter ist der Wettbewerb mit der Landesmeisterschaft beendet, und in der nächst höheren Altersklasse können die Dritt- und Viertklässler halt noch nichts holen. „Wir warten nur auf ein Signal von weiterführenden Schulen“, unterstreicht der Trainer, dass man für eine Zusammenarbeit „Gewehr bei Fuß“ stehe.

   
  5. April 2011  -  Wellenbrecher aus Simmern
 
Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text: Heidi Sturm

BEZIRKSMEISTERSCHAFT VfL-Schwimmer freuen sich über Hilfe aus dem Hunsrück / Nachwuchs staunt über Trainer

BAD KREUZNACH. Nach der gelungenen Vorjahrespremiere erwies sich der VfL Bad Kreuznach erneut als guter Gastgeber bei den Bezirksmeisterschaften im Schwimmen. „Es waren deutlich mehr Starts als im Vorjahr“, freute sich VfL-Trainerin Heike Rehbein über mehr als 600 Starts und Teilnehmer aus fünf Vereinen.

Alleine die Gastgeber hatten 30 Starter gestellt, darunter auch einige Teilnehmer für das Masters der Senioren. „Für die Kinder war das eine tolle Sache, dass sie auch einmal die Trainer beim Wettkampf beobachten konnten“, sagte Rehbein. So sahen sie etwa den 73-jährigen Günter Schmah vom Mainzer SV, der 100 Meter Freistil in 1:39,68 schwamm.

Zahlreiche Helfer hatten Bänke für gemütliche Pausen organisiert. Der befreundete Verein aus Simmern brachte Wellenbrecherleinen mit, die verhindern, dass Wasser in die benachbarten Bahnen schwappt. Da der Trainer unterwegs zwei Befestigungshaken verloren hatte, kam seine Frau mit dem fehlenden Material nach Bad Kreuznach. In der Zwischenzeit hielten Eltern die Leinen im Wasser gespannt, so dass das Einschwimmen bereits mit Wellenbrechern durch geführt werden konnte. Der benachbarte SFC Nahetal hatte die Fähnchenkette mitgebracht, die den Rückenschwimmern die Wende ankündigt. „Gemeinsam hat alles ganz super geklappt“, freute sich Rehbein.

Zufrieden war sie auch mit den gezeigten Leistungen der VfL-Schützlinge. So hatte Daniel Müller (Jahrgang 1993) Titel über 50 m Brust und Freistil, 100 m Brust, Lagen und Freistil sowie über 200 m Lagen gesammelt. Jan-Philipp Pflügl (97) siegte über 100 m Brust sowie 50 m Freistil und Brust. Außerdem gab es über 100 m Brust noch VfL-Siege von Viktoria Troll, Lena Orio, Konstantin Heblich und Klaus Lasch sowie für Franziska Alt und Eric Lehner über 50 m Freistil.

Erfreut über gute Leistungen in allen Alterklassen war man auch beim SFC Nahetal. Zwar musste man wegen der Erkrankung des halben Damenteams den Titel als beste Mannschaft an Simmern zurückgeben, konnte aber trotzdem mehr als 50 Einzeltitel feiern. Ein Erfolg der guten Nachwuchsarbeit von Trainerin Silke Werle. Die Jahrgänge 2001 bis 1999 trugen mit einem Drittel zu den Erfolgen bei. Alan Kudaqschov, Lisanne Werle, Florian Schmid und Marie Lindemann holten sich die Titel. Die Zwillingsbrüder Luca und Cedric Thomas, Phillip Klüskens, Talia Zahn und Ryan Goring zeigten Topleistungen und holten sich ihre ersten Medaillen. Auch das Mastersteam von Wilfried Lindemann war mit fünf Mann erfolgreich am Start. Die erste Mannschaft zeigte sich mit guten Leistungen für die anstehenden Aufgaben gerüstet. Hier brachte Laura Schmidt (1998) Trainer Stefan Nerbas mit ihren hervorragenden Leistungen zum Staunen. Auch Bianca Gertzen (95) steigerte sich deutlich und sicherte sich in ihren Paradedisziplinen (Delphin) die Titel. Bei den Männern überzeugten Pascal Lindemann und Pascal Orth, die sich mit Joshua Riede und Constantin Keitel in der Abschluss-Staffel Platz drei erschwammen.

 
  5. April 2011  -  Wettkampf im „guten, alten Bad“
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text und Bild: Heidi Sturm

 

Kreuznach richtet Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ aus

BAD KREUZNACH. Die Sportstadt Bad Kreuznach kann stolz auf die Ausrichtung einer weiteren Landesmeisterschaft sein: Am Donnerstag, 7. April, findet im Hallenbad die Rheinland-Pfalzmeisterschaft Schwimmen im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ statt. 24 Schulteams aus dem ganzen Land, die Regionalsieger der Verbände Rheinland und Südwest, kämpfen dabei in vier Altersklassen um die Titel und die Tickets für den Bundesentscheid in Berlin.

Schulsportbeauftragter Stefan Nerbas und SFC-Vorsitzende Silke Werle, beide auch Trainer der Frei-Laubersheimer Mannschaft, freuen sich auf die Landesmeisterschaft.

Kader-Trainer wollen Talente sichten

Ausrichter ist der SFC Nahetal, der sich vor Ort bereits intensiv beim Schulschwimmen engagiert. SFC-Trainer Stefan Nerbas, der als Schulsportbeauftragter des Schwimmverbandes Rheinland die Veranstaltung nach Bad Kreuznach geholt hat, ist stolz, dass hier ein besonders großer Wettbewerb steigt: Während sonst Mädchen und Jungen ihre Titelkämpfe stets getrennt austrugen, kämpfen jetzt beide Geschlechter gleichzeitig, was natürlich für eine prächtige Kulisse sorgt. Zu Gast bei den ab 11 Uhr beginnenden „Sechskämpfen“ wird nicht nur Thomas Wupperfeld, Ehrenpräsident des Schwimmverbandes Rheinland und Vizepräsident des Deutschen Schwimmverbandes sein: Auch zahlreiche Kadertrainer haben sich angekündigt, um hier Talente zu sichten. „Hier ist eine gute Leistungsdichte zu erwarten“, weiß Nerbas aus zahlreichen Wettkämpfen, dass das Schulschwimmen zunehmend eine hohe Qualität bietet - was natürlich gerade im Vorolympiajahr eine besondere Bedeutung habe.

Sahnehäubchen ist für Nerbas und SFC-Vorsitzende Silke Werle die Teilnahme der Jungenmannschaft von der Grundschule-Frei-Laubersheim, die die beiden lizenzierten SFC-Trainer im Rahmen einer Schulkooperation betreuen. Das „Ticket“ für das Heimspiel kam aber völlig überraschend: Die Jungs wurden zwar souveräner Regionsmeister und mangels Konkurrenz aus dem Südwesten auch gleichzeitig Landesmeister. In ihrer jüngsten Altersklasse gibt es aber noch keinen Bundesentscheid, so dass eigentlich der Wettbewerb für die Talente aus Rheinhessen beendet gewesen wäre. Wegen der guten Leistungen dürfen sie aber jetzt in der nächst höheren Altersklasse gegen das Gymnasium Neustadt antreten. „Die sind natürlich krasser Außenseiter“ macht sich Nerbas wenig Illusionen, dass die Zehn- und Elfjährigen mit den bis zu 13-jährigen Konkurrenten von der Weinstraße mithalten können.

Die Lokalmatadoren werden aber trotzdem alles geben, um vielleicht doch die Qualifikation für Berlin zu schaffen: Wöchentlich wird mit Begeisterung zusätzlich zum „normalen Schwimmunterricht“ ein Sondertraining eingelegt, und für das Teamgefühl haben die Jungs bereits tolle Mannschafts-T-Shirts angefertigt. „Das ist für die natürlich das absolute Highlight“, lacht Nerbas.

Was ihm noch imponiert: Dass die Stadtwerke das Hallenbad kostenlos zur Verfügung gestellt und damit den Wettbewerb ermöglicht haben: „Es ist gut, dass es neben den trendigen Spaßtempeln noch diese guten alten Bäder für solche Wettbewerbe gibt und sehr erfreulich, dass Verantwortliche Vereine und Jugend unterstützen ohne sich die Taschen vollzumachen.“

   
  30. März 2011  -  Trainerin Silke Werle zeigt sich mit den Leistungen zufrieden
 

13 Medaillen für SFC Nahetal in Koblenz

 

Zeigten für den SFC-Nahetal gute Leistungen (v.l.): Katharina Groß, Alan Kudaschov, Tamara Schenk, Lena Blaschke, Marie Lindemann, Talia Zahn, Kimberly Thomas, Florian Schmid, Pascal Lindemann, Pascal Orth, Henri Reusch, Lara und Lisanne Werle; hinten im Bild: Andreas Orban, die Trainerin Silke Werle und Christiane Thomas

Mit zwei Silber- und elf Bronzemedaillen zeigten die Schwimmer der zweiten und dritten Mannschaft des Kreuznacher SFC Nahetal 05 beim Nachwuchs-Schwimmfest in Koblenz ihr Können. Zwölf Vereine aus Rheinland-Pfalz und Hessen kämpften im Beatusbad Koblenz, das rein als Schul- und Vereinsbad betrieben wird, um Medaillen und Urkunden. Pascal Orth (Jg. 96) konnte sich an seinem 15. Geburtstag über eine Silber- und drei Bronzemedaillen freuen in den Disziplinen 100m Rücken, 100m Freistil, 100m Brust und 100m Schmetterling. Auch Henry Reusch (Jg. 98) zeigte sich erfolgreich. Er sicherte sich einen zweiten Platz über 100m Freistil sowie zwei dritte Plätze über 100m Rücken und 100m Schmetterling. Pascal Lindemann (Jg. 97) erreichte Bronzemedaillen in den Disziplinen 100m Brust und 100m Rücken. Weitere dritte Plätze erreichten Alan Kudaschov (Jg. 01) über die Strecke 100m Freistil, Bianca Gertzen (Jg. 95) über 100m Schmetterling und Kimberly Thomas (Jg. 98.) in der Disziplin 100m Brust.

Lena Blaschke, Katharina Groß, Tamara Schenk, Marie Lindemann, Lara Werle und Florian Schmid mussten sich zwar mit Platzierungen hinter dem Siegertreppchen zufrieden geben, konnten sich aber deutlich gegenüber den vorherigen Ergebnissen steigern. Besonders erfreulich für die Trainer waren die guten Leistungen der Jüngsten. Während Talia Zahn ihr Wettkampf-Debüt gab, bestritten Lisanne Werle, Philipp Klüskens sowie die Brüder Cedric und Luca Thomas zum ersten Mal 100m-Strecken in allen Disziplinen.

Andreas Orban und Wilfried Lindemann hospitierten in Koblenz als Ziel- und Wenderichter und schlossen damit ihre Ausbildung zum Wettkampfrichter ab.

 
  23. Februar 2011  -  Alles andere als „Herumgeplätschere“
 

Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text: Heidi Sturm

 

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA Grundschüler der VG Bad Kreuznach erschwimmen Titel

FREI-LAUBERSHEIM. Beim Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ in Koblenz fuhren die Schwimmer aus Grundschulen der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach tolle Ergebnisse ein: Bei den Jungs gab es gar einen Doppelsieg: Frei-Laubersheim holte den Landestitel, Pfaffen-Schwabenheim wurde Vizemeister. Bei den Mädchen holten die Pfaffen-Schwabenheimerinnen Bronze, die Frei-Laubersheimerinnen wurden Vierte.

Die Achtermannschaften mussten sich in verschiedenen Disziplinen beweisen: Neben 4 mal 25 Meter Brustschwimmen und jeweil 6 mal 25 Meter Koordinationsstaffel, Freistil und Rücken/Beinarbeit warteten als besonderer Höhepunkt die zehnminütigen Ausdauerstaffeln, bei denen die Bahnen gezählt wurden. Dabei erzielten die Kinder höchst beachtliche Leistungen: Die jeweils sechs Mädchen und Jungen aus Frei-Laubersheim schaffen 158 Bahnen, die Pfaffen-Schwabenheimer 152 Strecken, was durchschnittlich rund 13 Bahnen pro Kind entspricht. Zum Vergleich: Beim Freischwimmen müssen in einer Viertelstunde acht Bahnen geschwommen werden.

„Ein Wahnsinnsergebnis“, lobte Schulsportbeauftragter Stefan Nerbas vom SFC Nahetal, der beim Wettbewerb als Schiedsrichter im Einsatz war und zudem mit seinen SFC-Kollegen als Schwimmtrainer aktiv in die Vorbereitung der vier Teams aus der VG eingebunden war. Die Pfaffen-Schwabenheimer Sportlehrer wurden von den Lizenztrainern hinsichtlich der gezielten Vorbereitung beraten, und mit der Frei-Laubersheimer Grundschule besteht seit vier Jahren eine Kooperation, die jetzt mit dem Sahnehäubchen „Vom Nichtschwimmer zum Landesmeister“ gekrönt wurde.

Im Vorjahr wurde das Erfolgsmodell bereits vom Innenministerium mit dem Sportabzeichen in Gold ausgezeichnet. „Das kann man natürlich nicht mit Herumgeplätschere erreichen“, unterstreicht Nerbas, dass die speziell hierfür ausgebildeten Lizenztrainer zielorientierten Unterricht bieten, der auch eine gewisse Lerndisziplin beim Zuhören, Umsetzen und Wiederholen verlangt.

Während die Sportlehrer oft alleine mit 30 Kindern den schulischen Schwimmunterricht absolvieren, werden in der Kooperation mit dem Verein 18 Kinder von zwei erfahrenen B-Trainern intensiv betreut. Neben Nerbas und der SFC-Vorsitzenden Silke Werle ist auch noch die einstige Topschwimmerin und künftige Sportstudentin Carolin Sifft dabei. „Wir machen keinen Unterricht, der auf Abzeichen ausgelegt ist“, unterstreicht Werle, dass die jetzt erzielten Erfolge und natürlich die Gaudi beim Wettkampf nur positive Nebeneffekte des guten Trainings sind. Vielmehr geht es um ein sicheres Schwimmen, die Ausdauer und die richtige koordinative und motorische Schulung im Wasser, die sich positiv auf das ganze Sportlerleben auswirken kann.

Großen Wert legen die Fachleute natürlich auf die verschiedenen Schwimmstile und vor allem auf die „richtige Technik“. „Was manchmal gelehrt wird, grenzt schon an Körperverletzung“, denkt Nerbas etwa an Schüler, die wie zu Omas Zeiten beim Brustschwimmen den Kopf verkrampft aus dem Wasser strecken, weil es eben so unterrichtet wurde: „Das ist Gift für die Halswirbelsäule“, schüttelt er den Kopf. Als Verbands-Fachwartin für Breiten- und Gesundheitssport ergänzt Silke Werle, wie wichtig auch das „richtige Rückenschwimmen“ ist: Nur korrekt ausgeführt bringt es die gewünschte Entspannung für die Wirbelsäule.

Der SFC hat für sein vielseitiges Schwimmtraining, für das das Grundschulalter das beste Lernalter ist, ein Konzept ausgearbeitet, das man jetzt der ADD vorstellen möchte. Schulen, die Interesse an diesem Konzept haben oder an einer Zusammenarbeit - ob als Beratung oder Kooperation -, können sich an den SFC wenden.

   
  14. Februar 2011  -  Mädchenmannschaft beim Deutschen Mannschaftsschwimmen
 

SFC Nahetal 05 schwimmt mit bei DMS

Bei den Aufstiegskämpfen des Schwimmverbandes Rheinland zum Deutschen Mannschaftsschwimmen (DMS) nahm der SFC Nahetal 05 mit einer weiblichen Mannschaft in Idar-Oberstein teil. Maßgeblich für die Mannschaftswertung bei dem DMS ist die Summe der Wertungspunkte, die sich aus den Einzelzeiten sämtlicher olympischer Strecken ergeben.

Von links: Jana Pohl, Kampfrichter Andreas Orban, Laura Schmidt, Lena Blaschke, Marie Lindemann, Kimberly Thomas, Bianka Gertzen, Carolin Sifft, Trainer Stefan Nerbas, Michelle Gayo und Elisa Orben

Da drei wichtige Stamm-Schwimmerinnen krankheitsbedingt ausgefallen waren, mussten die Kräfte der verbliebenen Teilnehmer optimal eingeteilt werden, um eine hohe Punkteausbeute zu erreichen. Daher setzte Trainer Stefan Nerbas die stärksten Schwimmerinnen des SFC Nahetal mehrfach für Sprintstrecken ein, während die jüngeren Schwimmerinnen etwas längere Strecken zu absolvieren hatten. Mit dem so errungenen sechsten Rang in der Gesamtwertung zeigte sich Nerbas zufrieden.

Besonders punkteten die älteren Schwimmerinnen Caroline Sifft (Jg. 91) und Michelle Gayo (Jg. 93) und trugen mit jeweils 1600 Punkten maßgeblich zu dem Mannschaftsergebnis von knapp 9000 Punkten bei. Auch die 13jährigen Schwimmerinnen Lena Blaschke und Kimberly Thomas erschwammen deutlich mehr als 1000 Punkte, obwohl sie beide die kräftezehrende 800m-Freistil-Strecke zu meistern hatten. Die gleichaltrige Laura Schmidt deckte drei Mittelstrecken (200m Brust, 200m und 400m Freistil) ab und erzielte hierbei persönliche Bestleistungen. Ihren Einstand bei dem DMS hatte die zehnjährige Marie Lindemann, die neben der Roxheimerin Elisa Orben die technisch anspruchsvollen Disziplinen 200m Lagen sowie 400m Lagen absolvierte, während Bianka Gertzen aus Bad Sobernheim das Schwimmen der 100m und 200m Delfin übernahm.

Da die Entwicklung der jüngeren Jahrgänge gut voranschreitet, wird die DMS auch im nächsten Jahr für den SFC von Bedeutung sein. Geplant ist 2012 die Teilnahme sowohl weiblicher als auch männlicher Mannschaften.

   
  2. Februar 2011  -  Auf Erfolgswelle schwimmen
 
Quelle des Zeitungsberichts: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach; Text: Heidi Sturm

GRUNDSCHUL-SCHWIMMFEST 120 Jungen und Mädchen machen mit

Das Grundschul-Schwimmfest des SFC Nahetal schwimmt auf der Erfolgswelle: Nachdem mit 50 Kindern und nur drei Schulen begonnen wurde, sorgten jetzt bei der vierten Auflage bereits rund 120 Jungen und Mädchen für etwa 500 Starts in den Bahnen des Hallenbads. Mit dabei waren wieder die „Teilnehmer der ersten Stunde“, die Grundschule Frei-Laubersheim, zu der eine Kooperation Schule und Verein besteht, die Grundschule Pfaffen-Schwabenheim, die im schulischen Schwimmunterricht von SFC-Trainern mit betreut wird sowie die Martin-Luther-King-Schule.

Dazu hatte es jetzt noch Zuwachs von der Kleistschule, Einzelstartern der Schulen in Winzenheim, Planig und Hofgartenstraße sowie Sportlern des SSF Bingen, des gastgebenden SFC und der Schwimmschule Flip gegeben. „Es herrscht ein riesiger Bedarf“, freute sich SFC-Vorsitzende Silke Werle über das wachsende Interesse der Schulen, das sich nicht nur beim Grundschulschwimmfest zeigt: Nachdem man im vergangenen Jahr erstmals mit zwei Teams der Grundschule Frei-Laubersheim bei Jugend trainiert für Olympia teilgenommen hatte, reisen im Februar auch noch zwei Teams aus Pfaffen-Schwabenheim mit zum Wettbewerb nach Koblenz.

Rücksicht auf Anfänger

Beim Schwimmfest unter der Schirmherrschaft von VG-Bürgermeister Peter Frey hatten die Ausrichter mit 25-Meter-Strecken, Starts aus dem Wasser und teilweise Schwimmhilfsmitteln bewusst Rücksicht auf die vielen Schwimmanfänger genommen, die sich hier schon richtig ins Zeug legten.

Nach einem Punktesystem wurden die jeweils fünf besten Zeiten aller Wettkämpfe zu einer Gesamtwertung der einzelnen Schulen addiert. Den Sieg erkämpften sich die Kinder aus Pfaffen-Schwabenheim vor den Verbandsgemeindekameraden aus Frei-Laubersheim. Dritter wurde die Kleistschule, die sich beim abschließenden Staffel-Wettbewerb auch den großen Wanderpokal knapp vor der Grundschule Pfaffen-Schwabenheim sicherte.

Für SFC-Trainer Stefan Nerbas, gleichzeitig Fachwart Schule und Verein, ist der Boom beim Grundschulschwimmfest ein deutlicher Beweis, dass ein großer Bedarf an Schwimmunterricht an den Schulen herrscht. Er ist deshalb den Stadtwerken dankbar, dass sie den Schulen und Vereinen mit dem Hallenbad diese wichtige und möglicherweise lebensrettende Sport- und Ausbildungsmöglichkeit erhalten. „Die Vereine sind eine wichtige Quelle der Kultur und der Gesellschaft“, unterstreicht Nerbas, dass dies wichtiger sei als Profitdenken: Wenn man den Vereinen die Sportstätten nehme, müsse die Gesellschaft an anderer Stelle für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen zahlen, die jetzt von den Clubs qualifiziert betreut werden.

Gegen Erlebnisbad

Damit spricht er sich klar gegen ein Erlebnisbad wie etwa die „rheinwelle“ in Gau-Algesheim aus, die zwar schwarze Zahlen schreibe, aber die Bedürfnisse von Vereinen und Schule außen vor lasse (AZ berichtete). Was ihn in diesem AZ-Bericht noch nachdenklich stimmt, ist die Aussage von „rheinwelle“-Geschäftsführer Dirk Osterhoff, dass dort „keiner schief angesehen werde, wenn er das vierte Weizen trinke“. Als verantwortlicher Meister der Bäderbetriebe, ausgebildeter Saunameister, Betriebsleiter mehrerer Bäder und als Vorsitzender vom Landesverband des Bundes deutscher Schwimmmeister kann Nerbas über diese Aussage nur den Kopf schütteln: „Schwimmbad und Sauna passen nicht mit Alkohol zusammen“, erinnert er an die Obhutspflicht und das Verantwortungsbewusstsein der Badbetreiber.

Dass man aus Profitdenken diese Pflichten vernachlässige, hält Nerbas für mehr als bedenklich - umso mehr, als Osterhoff auch noch ein wünschenswertes Verantwortungsbewusstsein offensichtlich derart interpretiere, dass den Gästen „ein Wellness-Stempel auf die Stirn gedrückt werde“.

 
  2. Februar 2011  -  4. Grundschul-Schwimmfest in Bad Kreuznach
 

Kleistschule gewinnt Wanderpokal für schnellste Staffel

 

Ehrgeizig und mit viel Spaß kämpften 122 Grundschüler für ihre Schulen.

Bei dem vierten Grundschul-Schwimmfest der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach nahm neben den Grundschulen aus Frei-Laubersheim und Pfaffen-Schwabenheim sowie der Martin-Luther-King-Schule erstmals auch die Kleistschule teil. Mit von der Partie waren außerdem gleichaltrige Sportler des Gastgebers SFC Nahetal, des SSV Bingen und der Schwimmschule Flip.

Die 122 gemeldeten Kinder absolvierten rund 500 Einzelstarts sowie 14 Staffelstarts. Geschwommen wurden im Kreuznacher Hallenbad die Einzelstrecken 25m Rücken, Kraul, Brust, Kraul-Beine und Brust-Beine mit Brett sowie 50m Brust. Für die Mannschaftswertung zählten in jeder Disziplin die ersten sechs Platzierungen. Hier belegte die Grundschule Pfaffen-Schwabenheim den ersten Platz, dicht gefolgt von der Grundschule Frei-Laubersheim und der Kleistschule. Die Kinder wurden mit Urkunden und gespendeten Sachpreisen für ihre Leistungen belohnt.

Besonders spannend verliefen die Staffelwettkämpfe 4x25m Brust und 4x25m Kraul. Das Quartett der Kleistschule siegte bei beiden Wettkämpfen gegen den Titelverteidiger aus Pfaffen-Schwabenheim und gewann so für die Schule einen großen Wanderpokal.

Stefan Nerbas, Trainer des gastgebenden SFC Nahetal und Fachwart für Schule und Verein, bedankte sich bei den Stadtwerken dafür, dass sowohl Schulen wie auch Vereinen das Kreuznacher Hallenbad zur Verfügung steht. Nicht nur das Grundschul-Schwimmfest, an dem sich die Teilnehmerzahl seit 2008 bereits mehr als verdoppelt hat, macht deutlich, wie sehr der Bedarf an Schwimm- und Trainingsmöglichkeiten steigt.

   
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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